Du kennst das: Der Hunger ist groß, das Wasser braucht ewig. In meiner Praxis als Tester kleiner Küchentricks habe ich den alten Tipp wiederentdeckt: Zeitungspapier unterm Topf. Klingt verrückt, oder? Lies weiter — ich erkläre, was passiert, wann es wirkt und wann es gefährlich ist.
Warum überhaupt probieren? (Sparen in echten Euro und Minuten)
Strom wird in Deutschland teurer, viele kochen in kleinen WG-Küchen oder alten Einbauherden, die ineffizient sind. Jede Minute, die du sparst, ist bares Geld — und schmeckt besser, wenn der Magen knurrt.
- Ältere Ceran- oder Elektroplatten verlieren Wärme schneller als moderne Induktion.
- Ich habe bemerkt: kleine Änderungen am Setup bringen oft mehr als teure Gadgets.
- Ein Trick kann die Kochzeit um wenig, aber spürbar reduzieren — doch nur unter bestimmten Bedingungen.
Wie der Zeitungstrick funktionieren soll
Die Idee ist simpel: Du legst gefaltetes Zeitungspapier unter den heißen Topfboden, um Wärmeverluste über die Herdplatte beziehungsweise die Auflagefläche zu reduzieren. Es wirkt wie eine dünne Isolationsschicht — ähnlich wie eine Isolierjacke für den Topf.
Aber jetzt das Interessante: das Prinzip hilft nur, wenn die Wärme dort verloren geht, wo das Papier sitzt. Auf Induktion passiert praktisch nichts; auf altem Ceran kann man etwas messen.
Was ich bei Tests bemerkte
- Auf einem alten Elektroherd: Zeitersparnis 30–90 Sekunden für 2 Liter Wasser.
- Auf Induktion: kein spürbarer Effekt.
- Auf Gasherd: gefährlich — Zeitung kann anbrennen, also Finger weg.
Fazit aus meinen Tests: Es ist kein Zauber, aber ein schneller, schmutziger Trick für spezielle Herdtypen — und nicht ohne Risiko.

So probierst du es sicher — Schritt-für-Schritt
Wenn du es testen willst, tu es vernünftig. Ich habe das mehrmals gemacht und diese Reihenfolge ist am sichersten:
- Stelle sicher, dass du auf einer elektrischen bzw. keramischen Platte arbeitest — nie auf offenem Gas.
- Falte 2–3 Lagen Zeitung, Größe etwa 20×20 cm. Keine Werbung mit viel Farbe (Tinte kann abfärben).
- Lege das Papier auf die Herdplatte, aber nur auf die kalte Platte — leg niemals Papier direkt auf eine aktive Flamme.
- Stelle den Topf mittig auf das Papier, fülle Wasser und schalte das Kochfeld an.
- Beobachte Temperatur und Papier: bei sichtbarem Rauchen sofort ausschalten und entfernen.
Praktisch: Ich stellte einen Timer und verglich mit und ohne Zeitung — so weißt du, ob es bei deinem Herd wirklich hilft.
Besser und sicherer: 5 Alternativen, die wirklich Zeit sparen
- Wasser im Wasserkocher vorkochen — oft die schnellste Methode in deutschen Haushalten.
- Deckel auf den Topf — spart am meisten Hitze.
- Engeren Topf verwenden (mehr Höhe, weniger Oberfläche).
- Salz erst ins kochende Wasser geben, nicht vorher — kleine Zeitersparnis.
- Induktionskochfeld anschaffen: für Mieter oft nicht möglich, aber in manchen Haushalten lohnt die Anschaffung.
Wann du es auf keinen Fall tun solltest
Ich warne offen: Nicht jeder Herd und nicht jede Küche ist geeignet.

- Bei Gasherden besteht Brandgefahr — sofort lassen.
- Bei offen liegenden Heizspiralen: Papier kann Feuer fangen.
- Wenn du viel bunte Werbung verwendest — Tinte kann Geruch/Rückstände hinterlassen.
- Bei unsauberen oder öligen Flächen: Brand- und Rauchgefahr steigt.
Lokale Realität: Warum dieser Trick in deutschen Küchen auftaucht
In deutschen Altbau-WGs und kleinen Küchen von Single-Haushalten stehen oft alte Elektroplatten oder billige Ceranfelder. Bei Aldi, Lidl und Rewe gibt es günstige Edelstahltöpfe, aber keine moderne Induktion. Deshalb probieren Leute solche Hacks — es ist pragmatisch, nicht hip.
Und ja: Wer in Berlin oder Hamburg in einer WG lebt, freut sich über jede Minute weniger Wartezeit bei 1–2 Euro Stromkostenersparnis pro Mahlzeit.
Mein persönliches Urteil
Ich habe den Trick getestet — er kann auf alten Elektrofeldern ein paar Sekunden bis eine Minute sparen. Er ist kein Wundermittel, aber eine schnelle Option, wenn du es sicher machst und alternative Methoden nicht greifbar sind.
Ich persönlich bevorzuge Wasserkocher + Deckel; den Zeitungstrick nutze ich nur, wenn ich keine andere Wahl habe.
Und du? Hast du den Zeitungstrick schon ausprobiert — oder nutzt du andere Hacks, um Nudeln schneller auf den Tisch zu bringen? Schreib’s in die Kommentare!









