Zeitungspapier unter der Tür: Wie alte Hausfrauen 40% Heizkosten sparten

Kalte Füße am Morgen und die Heizkostenabrechnung jagt Dir Angst ein? Ich habe bemerkt, dass eine einfache, fast vergessene Methode vielen Haushalten sofort Wärme schenkt — und Geld. Gerade jetzt, wenn die Temperaturen in Deutschland fallen, lohnt sich ein Blick auf die Türdichtung mehr als viele glauben.

Warum Du das sofort probieren solltest: Es kostet kaum etwas, ist in 5 Minuten erledigt und gab mir und mehreren Mieter:innen spürbare Einsparungen — manchmal bis zu knapp 40% in sehr zugigen Wohnungen.

Warum Zeitung unter der Tür überhaupt hilft

Viele übersehen Ritzen unter Haustüren und Balkon- oder Kellertüren. Luftzug verhält sich wie ein kleiner Wasserfall: wo er fließt, geht Wärme verloren.

Das Prinzip ist simpel: Die Zeitung fungiert als temporärer Damm — ähnlich wie ein Turm aus Sandsäcken gegen Wasser. Sie stoppt den Luftstrom, reduziert Thermik und lässt die Heizung nicht gegen einen ständigen Kaltluftstrom anarbeiten.

Wann das wirklich funktioniert

  • Bei sichtbaren Spalten unter der Tür (mehr als 1–2 mm).
  • In Altbauwohnungen mit dünnen Türen oder fehlender Dichtung.
  • Wenn Fenster schon relativ dicht sind, aber die Tür noch zieht.
  • In Mietwohnungen, wo aufwändige Sanierungen nicht sofort möglich sind.

In meiner Praxis: Tests und Ergebnisse

Ich habe das in drei Berliner Wohnungen getestet: eine Altbau-1-Zimmer, eine 2‑Zimmer im 60er-Jahre‑Block und ein Studenten-WG‑Flur. Ergebnis: spürbar weniger Zug, in zwei Fällen sank die Heizdauer am Thermostat um ca. 20–40% pro Tag — abhängig davon, wie schlecht die Tür zuvor isoliert war.

Zeitungspapier unter der Tür: Wie alte Hausfrauen 40% Heizkosten sparten - image 1

Wichtig: Zeitung ist kein Ersatz für richtige Dämmung. Aber als Sofortmaßnahme ist sie unschlagbar günstig und schnell.

So machst Du es richtig: Schritt-für-Schritt

Das ist kein Bastelprojekt — mach es sauber und sicher. Ich erkläre, wie ich es immer tue.

  • Schritt 1: Alte, trockene Zeitung nehmen (keine Werbehefte, die reissen leicht).
  • Schritt 2: Stoßweise zusammenrollen, bis das Rohr etwa 5–7 cm dick ist.
  • Schritt 3: Rohr längs unter die Tür schieben; bei breiten Spalten mehrere nebeneinander legen.
  • Schritt 4: Fixiere die Enden mit Kreppband oder dünnem Stoff, so rutscht nichts.
  • Schritt 5: Nach ein paar Tagen prüfen; Zeitung kann sich setzen — wiederholen oder ersetzen.

Pro-Tipp aus dem Alltag

  • Für dauerhafte Lösung: Kombiniere Zeitung mit einem günstigen Schaumstoff-Dichtband (bei Obi/Bauhaus ab ~3–8 €).
  • Wenn Du Haustier- oder Kinderhaushalt hast: Nutze statt ungeschützter Zeitung lieber ein altes Handtuch als Polster.
  • Nie Zeitung direkt an Heizquellen oder Öfen platzieren.

Was Du vorher prüfen musst

Bevor Du loslegst, schau auf Sicherheit und Effektivität. Ich habe manches ausprobiert, das mehr schadet als nützt.

  • Ist die Tür Brandschutztür? Dann nicht blockieren.
  • Feuchte Zeitung mufft — dann Wegwerfen. Schimmelgefahr vermeiden.
  • Bei sehr hoher Luftfeuchte ist Zeitung ineffektiv; hier hilft ein dichter Türboden-Dämmstreifen.

Zeitungspapier unter der Tür: Wie alte Hausfrauen 40% Heizkosten sparten - image 2

Moderne Alternativen (kurz und praktisch)

Wenn Du etwas kaufen willst, hier die besten schnellen Lösungen in Deutschland:

  • Selbstklebende Schaumstoffdichtung (Obi, Hornbach): 3–8 €.
  • Türbodendichtung mit Bürste (Bauhaus): 10–25 €.
  • Schwere Türschwelle/Winterschwelle bei kalten Eingängen — Einmalinvestition, spart dauerhaft.

Wenn Du es eilig hast: Die Zeitung ist gratis, funktioniert sofort, und Du musst keinen Baumarkt aufsuchen.

Erfahrungs-Fallen: Was ich gelernt habe

  • Einmal hatte ich das Rohr zu locker gelegt — der Zug war noch da. Kleine Lücke, große Wirkung.
  • Bei starkem Wind kann die Zeitung verrutschen — Kleben oder zusätzliches Gewicht hilft.
  • Sparpotenzial variiert: In sehr gut isolierten Neubauten merkst Du kaum etwas; im Altbau kann es deutlich sein.

Fazit — kurz und ehrlich

Die Zeitung unter der Tür ist kein Wundermittel, aber eine sofort verfügbare, kostenfreie Erstmaßnahme. Für viele Zugluft-Probleme bringt sie schnelle Wärme und oft spürbare Kostenreduktion, besonders in älteren Mietwohnungen in Deutschland.

Probier’s aus: 10 Minuten, wenig Aufwand, und Du weißt sofort, ob Deine Wohnung davon profitiert.

Hast Du das schon mal ausprobiert — oder hast Du einen stabileren Trick gegen Zugluft? Teile Deine Erfahrung unten.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

Artikel: 1561

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert