Du fühlst die kalte Luft unter der Tür und fragst dich, ob ein zusammengeknautschtes Blatt Zeitung das wirklich stoppt? Ich hab’s ausprobiert — an einer Waldhütte nach einem langen Wintertag — und war überrascht, wie viel Unterschied ein einfacher Trick macht.
Warum du das jetzt wissen solltest: Heizkosten steigen, Zugluft nervt sofort und manchmal braucht man eine schnelle Lösung, bevor der Baumarkt aufmacht. Lies weiter, bevor du zur Heizung drehst.
Warum Förster diesen Trick empfehlen
Förster arbeiten oft in einfachen Hütten, Revierhäusern oder mobilen Unterkünften. Dort zählt Pragmatismus mehr als Design. Zeitung unter die Tür ist billig, schnell und recycelbar — ideal für Feldbedingungen.
- Reduziert den Luftzug sofort — du spürst weniger Kälte am Boden.
- Absorbiert leichte Feuchte, wenn’s draußen feucht ist (aber nicht bei Nässe dauerhaft nutzen).
- Material ist überall verfügbar: Zeitung, Prospekt, Papierkorb.
Wie das praktisch wirkt
Stell es dir wie einen kleinen Damm vor: Das Papier stoppt den ersten Luftstrom, bevor er sich unter der Tür verteilen kann. In meiner Praxis als Reporter, der oft draußen recherchiert, habe ich erlebt, dass das besonders an älteren Türen gut funktioniert.

Der einfache Trick — Schritt für Schritt
Das ist kein Hexenwerk. Ich zeige dir, wie Förster es machen — sauber, schnell, ohne großen Aufwand.
- Falte 2–3 Zeitungsseiten längs zu einer festen Rolle.
- Wickle die Rolle optional mit etwas Paketband, damit sie nicht aufreißt.
- Schiebe die Rolle dicht an die Türkante, dort wo der Spalt ist. Drücke leicht an.
- Für größere Spalten mehrere Rollen nebeneinander legen.
Das dauert 1–2 Minuten und kostet praktisch nichts. Einfacher, schneller Sofortschutz, wenn du nicht sofort eine dauerhafte Dichtung installieren willst.
Wann du es besser lassen solltest
Der Trick hat Grenzen. Förster wissen: Nicht jede Situation ist geeignet.
- Bei Holzöfen oder offenen Feuerstellen: Vorsicht! Papier ist brennbar — Abstand halten.
- Feuer- oder Fluchtwege dürfen nicht blockiert werden — im Mehrfamilienhaus gilt das besonders.
- Bei dauerhaftem Feuchtigkeitsproblem: Papier kann schimmeln — lieber andere Lösungen wählen.
Ich habe einmal in einer Jagdhütte Zeitung genutzt und danach Schimmel entdeckt — das war eine Lehrstunde. Wenn die Tür nass wird, ist das kein Langzeitfix.

Bessere Alternativen (wenn du’s ernst meinst)
Wenn du es dauerhaft dichten willst — in deiner Wohnung oder im Wochenendhaus — lohnt sich ein kleiner Besuch beim Baumarkt in Deutschland (OBI, Hornbach, Bauhaus). Preise sind überschaubar: ab ~3–20 €.
- Schaumstoff-Klebestreifen — schnell, sauber, günstig.
- Türdichtungsbürsten oder Gummidichtungen — robust und unauffällig.
- Schwellen- oder Türbodendichtungen — ideal bei großen Spalten.
Was Förster oft zusätzlich tun
- Fenster und Türen abdichten, bevor die Heizsaison beginnt.
- Kontrollieren, ob Holzöfen genug Zuluft haben — sonst CO-Gefahr!
- Alt-Papier als temporäre Lösung, aber nicht als Dauerersatz.
Kurze Checkliste: So machst du es richtig
- Nur trockene Zeitung verwenden.
- Nicht direkt an brennbaren Stellen oder in der Nähe offener Flammen platzieren.
- Bei gemieteter Wohnung: keine Fluchtwege dauerhaft blockieren.
- Langfristig: in Türdichtung investieren (gibt’s oft im Sonderangebot bei Aldi/Lidl oder im Baumarkt).
Übrigens: In vielen Regionen Deutschlands sparen einfache Dichtungen Heizkosten — das merkt man in der Monatsabrechnung.
Mein Fazit — kurz und ehrlich
Als Sofortmaßnahme ist die Zeitung unter der Tür sinnvoll: schnell, günstig, lokal verfügbar. Aber sie ersetzt keine dauerhafte Dichtung und kann Risiken bergen, wenn Feuer oder Feuchte im Spiel sind.
Was hast du schon ausprobiert gegen Zugluft — altbewährte Tricks oder High-Tech-Dichtungen? Schreib’s in die Kommentare, ich bin neugierig auf deine Erfahrungen.









