Gelbe, dunkle Fugen in Bad und Küche? Mich hat das immer genervt – und ich bemerkte, wie Gäste zuerst auf die Fugen statt aufs neue Handtuch schauen. Jetzt gibt es eine schnelle Methode, die du sofort ausprobieren kannst.
Warum du das jetzt lesen solltest: Dieser Trick kostet kaum etwas, funktioniert mit Dingen, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast, und erspart dir teure Spezialreiniger aus dem Baumarkt.
Warum Zahnpasta? Und wann es wirklich hilft
Ich bemerkte beim Testen: Zahnpasta wirkt ähnlich wie ein mildes Schleifmittel und entfernt oberflächliche Verfärbungen. Aber sie ist kein Wundermittel gegen echten Schimmel oder tiefsitzenden Dreck.
In meiner Praxis als Haushalts‑Tester klappt der Trick besonders gut bei: alten Seifenresten, Kalkfilmen und Verfärbungen durch Tee oder Kaffee — also den üblichen Bösewichten in deutschen Wohnungen.

Was du brauchst (alles aus DM oder Rossmann)
- Weiße Zahnpasta (keine farbigen Gels)
- Alte Zahnbürste oder kleine Bürste
- Mikrofaser‑Tuch oder Schwamm
- Wasser, Handschuhe
- Optional: Backpulver (Natron) für extra Scheuereffekt
Die 10‑Minuten‑Anleitung: Schritt für Schritt
Ich habe es in meiner Küche und im Gästebad probiert — so geht’s am effizientesten:
- Trage eine kleine Menge weiße Zahnpasta auf die Fuge auf.
- Streue bei hartnäckigen Stellen etwas Natron darüber.
- Mit kreisenden Bewegungen 1–2 Minuten pro Bereich mit der Zahnbürste schrubben.
- 10 Minuten einwirken lassen (nicht antrocknen lassen).
- Mit feuchtem Mikrofaser‑Tuch nachwischen und gut abspülen.
Das Ergebnis: Die Fugen sehen sofort heller aus. Für beste Wirkung bei größeren Flächen wiederholen.
Typische Fehler, die alles ruinieren
- Falsche Zahnpasta: Gel‑Varianten können Farbpigmente hinterlassen.
- Zu viel Druck: Bei weicheren Fugenmaterialien kann man die Oberfläche beschädigen.
- Schimmel verwechseln: Schwarze Punkte sind oft Schimmel – Zahnpasta hilft hier nicht.
- Mischgefahr: Nie Reinigungsmittel mischen (z. B. Chlor und Essig).
Wenn es wirklich Schimmel ist
Viele übersehen, dass schwarzer Belag Schimmel sein kann. Bei Schimmel: Sauerstoffbleiche (Sauerstoffbasierte Reiniger, in Drogerien erhältlich) oder professionelle Entfernung. Bei großflächigem Befall lieber Handwerker oder Bautenschutz in Deutschland kontaktieren.

Profi‑Hack: So bleibt das Ergebnis länger
Und jetzt für das Interessante: Nach der Reinigung lohnt sich eine Versiegelung der Fugen. In Baumärkten wie Bauhaus oder Hornbach kostet ein Fugenversiegeler nur ein paar Euro und verlängert die Sauberkeit um Monate.
- Fuge vollständig trocknen lassen (mind. 24 Stunden).
- Versiegeler dünn auftragen, überschüssiges Material entfernen.
- In feuchteren Regionen Deutschlands (z. B. Altbau‑Bäder) öfter kontrollieren.
Mein Fazit – kurz und ehrlich
Ich nutze den Zahnpasta‑Trick seit Monaten für schnelle Ausbesserungen. Er ist günstig, simpel und liefert sofort sichtbare Resultate, solange es sich nicht um echten Schimmel handelt.
Bevor du zum teuren Profi‑Reiniger greifst: probiere die Zahnpasta‑Methode an einer kleinen Stelle. Wenn du in Deutschland einkaufst, findest du alles bei DM, Rossmann oder im nächsten Supermarkt für unter 5 €.
Jetzt interessiert mich: Hast du den Trick schon ausprobiert oder hast du einen besseren Hausmittel‑Hack für Fugen? Teile deine Erfahrung — ich lese jede Antwort.









