Zahnpasta auf Fliesenfugen – das Reinigungswunder, das niemand kennt

Schwarze, vergilbte Fugen sind ein Dauerärger — besonders in deutschen Badezimmern, wo hartes Wasser und feuchte Luft ständig nachfärben. Ich habe es satt, teure Reiniger zu kaufen, also habe ich Zahnpasta ausprobiert. Was ich entdeckt habe, war überraschend effektiv — aber es gibt auch Fallstricke, die du kennen musst.

Warum herkömmliche Reiniger oft enttäuschen

Viele greifen sofort zu starken Chemikalien oder Schrubbern und machen alles nur schlimmer: die Fugenporen werden rauer, Schmutz haftet danach noch besser.

  • Billige Hausmittel lösen Fett, aber nicht die eingetrockneten Beläge.
  • Starke Schleifreiniger können die Fuge aufrauen — Ergebnis: schneller erneuter Schmutz.
  • In deutschen Altbauten sind Fugen oft porös, da hilft kein pauschaler Ansatz.

Warum Zahnpasta funktionieren kann

Ich habe verschiedene Pasten getestet: weiße, nicht-gelige Zahnpasta mit milden Schleifstoffen wirkt wie ein kleiner Radiergummi für Flecken in der Fuge.

Die Paste poliert die Oberfläche leicht und hebt organische Verfärbungen, ohne die Fuge sofort anzugreifen — wenn du richtig vorgehst.

Zahnpasta auf Fliesenfugen – das Reinigungswunder, das niemand kennt - image 1

Was Zahnpasta entfernt — und was nicht

  • Entfernt: Oberflächlicher Schimmel, Seifenreste, Make-up- und Kosmetikflecken.
  • Begrenzt: Tiefsitzende Schimmelsporen in poröser Fuge bleiben teilweise zurück.
  • Nicht geeignet für: Kalkränder durch hartes Wasser — dafür brauchst du einen Kalklöser wie Viakal.

So machst du es richtig: Schritt-für-Schritt-Hack

Ich habe diese Reihenfolge in deutschen Bädern mehrmals ausprobiert — sie spart Zeit und schützt die Fugen.

  • Materialien: weiße Zahnpasta (kein Gel), alte Zahnbürste, Mikrofasertuch, Wasser, optional Backpulver, Handschuhe.
  • Vorbereitung: Kurz mit warmem Wasser die Fuge anfeuchten — so trägt die Paste besser.
  • Auftragen: Eine erbsengroße Menge Zahnpasta auf die Bürste, in kreisenden Bewegungen schrubben.
  • Einwirken: 5–10 Minuten, nicht antrocknen lassen.
  • Nacharbeiten: Mit feuchtem Tuch abwischen. Bei hartnäckigen Stellen leicht Backpulver auf die Paste streuen und nochmal kurz schrubben.
  • Trocknen: Gut trocknen lassen, damit kein neuer Schimmel entsteht.

Konkreter Mini-Plan für dein Wochenende

  • Samstag: Testen an einer unauffälligen Stelle (0,5 €-Tube Zahnpasta aus dm oder Rossmann reicht).
  • Sonntag: Bei Erfolg ganze Fuge in 30–60 Minuten behandeln.
  • Monatlich: Kleine Auffrischung statt drastischer Sanierung — das spart Geld und Zeit.

Wichtig: Immer erst an einer kleinen Stelle testen. Manche farbigen Fugen oder frisch verfugte Stellen können reagieren.

Gefahren und Dinge, die du vermeiden solltest

  • Keine Bleichmittel mischen — niemals Zahnpasta mit Chlor oder Backpulver plus Chlor kombinieren.
  • Keine harten Metallbürsten verwenden — sie kratzen Fliesen und Fugen.
  • Bei Schimmelbefall größer als eine Handfläche lieber professionell behandeln oder spezielle Schimmelentferner aus dem Baumarkt (z. B. Hornbach, Obi) nutzen.

Warum das in Deutschland besonders nützlich ist

Zwischen Alpenvorland und Küste unterscheiden sich Wasserhärte und Heizverhalten — das beeinflusst Schimmelbildung und Kalk. Eine Tube Zahnpasta aus dem Drogeriemarkt (dm, Rossmann) für 1–3 € ist oft günstiger und schonender als Spezialreiniger.

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Stell dir Zahnpasta vor wie ein feines Schleifpapier für kleine Stellen — nicht das Werkzeug für die Baustelle.

Zusatztipps aus meiner Praxis

  • Bei weißen Fugen: Zahnpasta + wenig Backpulver erhöht die Wirkung, aber nicht zu viel, sonst wird es abrasiv.
  • Bei gefärbten Silikonfugen: Nicht verwenden — das kann die Farbe anlösen.
  • Wenn du regelmäßig auffrischst, sparst du dir später das Abschlagen und Neuverfugen.

By the way: Wenn du in einer Mietwohnung wohnst, sprich mit dem Vermieter, bevor du aggressive Mittel einsetzt — oft ist eine professionelle Reinigung bei Übergabe besser dokumentiert.

Fazit

Zahnpasta ist kein Wundermittel, aber ein kluger, günstiger Trick für kleine Flecken und Auffrischungen — besonders in deutschen Haushalten mit häufigem Feuchtigkeitswechsel. Ich habe damit Zeit und Geld gespart, weil ich nicht gleich zur großen Chemiekeule greifen musste.

Probier es aus und sag mir: Welche Stelle in deiner Wohnung hat dich am meisten genervt — und hat die Zahnpasta geholfen?

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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