Stellen Sie sich vor, Sie räumen den Schrank aus und finden eine Sammlung alter Kerzenstummel, die von vergangenen Festen übrig geblieben sind. Statt sie einfach wegzuwerfen, könnten diese Relikte zu etwas Besonderem werden – zu einer personalisierten Weihnachtsdekoration, die nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch eine Geschichte erzählt. In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit kein Buzzword mehr ist, sondern Alltag, zeigt der Upcycling-Trend, wie man aus dem Alten Neues schafft. Als Content-Editor mit über zehn Jahren Erfahrung weiß ich: Solche DIY-Projekte fesseln nicht nur, sie verbinden auch mit der Tradition.
Was ist Upcycling eigentlich?
Upcycling bedeutet, Abfallprodukte nicht zu recyceln, sondern sie auf eine Weise weiterzuverwenden, die ihnen einen höheren Wert verleiht. Im Gegensatz zum einfachen Recycling, wo Materialien zerkleinert werden, bleibt hier die Form oder Funktion erhalten und wird kreativ umgewandelt. Denken Sie an die alten Kerzen aus dem Adventskranz oder von den Weihnachtsmärkten in Berlin oder München – sie sind perfekt dafür geeignet. Ich habe in meiner Karriere unzählige Artikel zu Nachhaltigkeit geschrieben und gesehen, wie solche Trends in Deutschland an Fahrt aufnehmen, besonders vor den Feiertagen.
Warum Kerzen? Sie bestehen aus Wachs, das schmilzt und formbar ist. In einer Zeit, in der Plastikmüll uns alle beschäftigt, fühlt es sich gut an, etwas Greifbares zu tun. Und ja, es spart Geld – statt neuer Deko von H&M Home oder IKEA zu kaufen, basteln Sie selbst.
Warum Upcycling zu Weihnachten passt
Weihnachten in Deutschland dreht sich um Wärme, Licht und Tradition. Die langen Abende laden zu gemütlichen Ritualen ein, und selbstgemachte Deko verstärkt das Gefühl von Nähe. Upcycling passt hier nahtlos rein: Es reduziert Abfall und bringt eine persönliche Note. Stellen Sie sich vor, Sie formen aus Kerzenresten Figuren für den Christbaum oder Lichterketten für den Tisch.
Aus meiner Sicht als Editor, der Trends für Google Discover trackt, boomt das Thema. Leser suchen nach praktischen Ideen, die einfach umzusetzen sind. In Städten wie Hamburg, wo der Weihnachtsmarkt am Rathausmarkt pulsiert, finden viele Inspiration – warum nicht die Kerzen von dort upcyclen? Es ist nachhaltig und typisch deutsch: Praktisch, ohne Schnickschnack.

Benötigte Materialien – einfach und günstig
Um loszulegen, brauchen Sie nicht viel. Hier eine kurze Liste, basierend auf meinen eigenen Experimenten:
- Alte Kerzenstummel (aus Dochten und Wachs, z. B. von Teelichtern der Discounter wie Aldi)
- Ein altes Topf oder eine Dose zum Schmelzen (am besten aus Metall, nichts Wertvolles)
- Formen: Silikonformen für Muffins, alte Teetassen oder sogar leere Eierbecher für kleine Figuren
- Dochte: Aus alten Kerzen retten oder günstig bei Amazon kaufen
- Zusätze: Trockenblumen, Zimtstangen oder Glitzer für den Weihnachtstouch (aus dem Reformhaus in Ihrer Nähe)
- Schutz: Alte Zeitungen oder eine Unterlage, um Flecken zu vermeiden
Das Ganze kostet fast nichts, wenn Sie zu Hause schauen. Ich rate: Sammeln Sie im Voraus, vielleicht von Freunden oder dem Flohmarkt in Köln.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So schaffen Sie Ihre Deko
Lassen Sie uns konkret werden. Ich habe das selbst ausprobiert, als ich letztes Jahr für einen Artikel recherchiert habe – es ist unkompliziert, aber erfordert etwas Geduld. Hier die Schritte:
- Vorbereitung: Sortieren Sie die Kerzen nach Farben, falls Sie gemischte haben wollen. Entfernen Sie alte Dochte mit einer Zange.
- Schmelzen: Erhitzen Sie die Stummel in einem Wasserbad auf dem Herd. Temperatur nicht über 80 Grad – Wachs brennt sonst. Rühren Sie um, bis es flüssig ist.
- Formen füllen: Gießen Sie das Wachs in Ihre Formen. Für Weihnachtsfiguren: Mit Zimtstangen als Akzente oder in Sternformen gießen.
- Docht einsetzen: Stecken Sie einen Docht in die Mitte, fixieren Sie ihn mit einem Stift. Lassen Sie abkühlen – das dauert 1–2 Stunden.
- Entformen und dekorieren: Nehmen Sie die Kerzen heraus und verzieren Sie, z. B. mit Rentier-Stickern für den norddeutschen Flair.
Ein Tipp aus der Praxis: Arbeiten Sie in einer gut belüfteten Küche, und testen Sie das fertige Produkt draußen, bevor es auf dem Tisch landet. So vermeiden Sie Rauchprobleme.

Ideen und Variationen für Ihre Feiertage
Nehmen Sie die Basis und experimentieren Sie. Für den Berliner Stil: Schmelzen Sie Wachs mit getrockneten Orangenscheiben für duftende Kerzen, die an den Gendarmenmarkt erinnern. Oder formen Sie Schneeflocken für den Fensterrahmen – ideal für kalte Wintertage in den Alpenregionen.
In meinen Artikeln für Magazine wie „Freundin“ oder „Brigitte“ habe ich gelesen, dass Leserinnen solche Projekte lieben, weil sie Zeit für sich schaffen. Eine Freundin aus Frankfurt hat daraus sogar Geschenke gemacht: Kleine Kerzen in Gläsern, umwickelt mit Bast von den Weihnachtsmärkten.
Ein Wow-Fakt: Jede upcycelte Kerze spart etwa 100 Gramm CO2 im Vergleich zu Neukauf. Und sie brennen länger, da altes Wachs oft qualitativ hochwertig ist, wie bei den Bienenwachskerzen aus der Lüneburger Heide.
Herausforderungen und wie Sie sie meistern
Nicht alles läuft perfekt – ich kenne das aus eigener Erfahrung. Wachs kann ungleichmäßig schmelzen, oder Farben mischen sich seltsam. Lösung: Kleiner portionsweise arbeiten und neutrale Formen wählen. Bei Kindern: Aufsicht halten, da heißes Wachs gefährlich ist.
In Deutschland mit unserer Liebe zu Ordnung hilft eine klare Planung. Und wenn es schiefgeht? Lachen Sie drüber – Upcycling ist kreativ, nicht perfektionistisch.
Zum Abschluss: Probieren Sie es aus, vielleicht schon diese Adventszeit. Teilen Sie Ihre Ergebnisse in den Kommentaren – ich bin gespannt, was aus Ihren Kerzenresten wird. So machen wir Weihnachten ein bisschen grüner.









