Trocknertücher statt Weichspüler: Der Trick spart 60€ pro Jahr

Deine Waschmittelausgabe steigt und trotzdem fühlen sich Handtücher wie Pappe an? Viele von uns kaufen gleichzeitig Weichspüler und Trocknertücher — das ist doppelter Aufwand und doppeltes Geld. Ich habe meine Routine umgestellt und errechne dir, wie aus einem kleinen Wechsel bis zu 60 € Ersparnis pro Jahr werden können.

Warum das, was du bisher machst, still Geld verbrennt

Ich bemerkte es zuerst an meinen Stauraum-Kassenbons: Flasche Weichspüler hier, Packung Trocknertücher da. Viele in Deutschland nutzen beides — vor allem in der nasskalten Jahreszeit, wenn die Waschmaschine öfter läuft und der Trockner zum Einsatz kommt.

Problematisch ist nicht nur der Preis: Weichspüler lagert Rückstände in Textilien ab, reduziert die Saugfähigkeit von Handtüchern und kann empfindliche Haut reizen. Trocknertücher wiederum belasten die Umwelt und kosten auf Dauer.

Was genau du zahlst (ein realistisches Rechenbeispiel)

  • Durchschnittliche Wäschehäufigkeit: 4 Loads/Woche ≈ 200 Loads/Jahr (typischer Haushalt).
  • Weichspüler: ca. 0,10 € pro Waschgang → ≈ 20 € / Jahr.
  • Trocknertücher: ca. 0,15 € pro Einsatz → ≈ 30 € / Jahr.
  • Zusammen: ≈ 50 € / Jahr.

Und jetzt das Entscheidende: Mit wiederverwendbaren Alternativen plus reduzierter Trockenzeit lassen sich zusätzlich Energiekosten sparen — das bringt die Gesamtersparnis auf rund 60 € pro Jahr (je nach Trocknertyp und Strompreis).

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Der Trick: Trocknertücher clever ersetzen — nicht nur weglassen

In meiner Praxis funktioniert das so: Statt Weichspüler + Wegwerf-Tücher setze ich auf Woll-Trocknerbälle (oder selbstgemachte) und ein paar wiederverwendbare Baumwolltücher mit ätherischem Öl. Das Ergebnis: Weichere Wäsche, weniger Chemie, kürzere Trockenzeit.

Konkrete Vorteile auf einen Blick

  • Wollsball reduziert Trocknungszeit oft um bis zu 15–20% — weniger Strom.
  • Keine Rückstände in Textilien → Handtücher bleiben saugfähig.
  • Einmalanschaffung (3–6 Bälle) statt ständiger Käufe.
  • Besser für Allergiker und Babywäsche.

Schritt-für-Schritt: So stellst du die Umstellung in einer halben Stunde fertig

Kein Hexenwerk, nur ein paar einfache Schritte. Ich erkläre zwei Varianten: kaufen oder DIY.

Variante A — Schnell und bequem (kaufen)

  • Kaufe 3–6 Woll-Trocknerbälle (z. B. bei DM, Rossmann, Aldi Online oder Amazon).
  • Gib 3–4 Bälle in jeden Trocknerlauf.
  • Für Duft: 2–3 Tropfen ätherisches Öl auf einen Ball vor dem Start (nicht zu viel).
  • Weichspüler weglassen — stattdessen bei Bedarf 100 ml Essig im Weichspülerfach (pflegeleicht und entkalkend).

Variante B — DIY (aus einem alten Wollpullover)

  • Schneide den Pullover in grobe Stücke, rolle sie zu Kugeln.
  • Wasche bei 60 °C im Maschinenprogramm oder in der Waschmaschine heiß mit wenig Waschmittel — Hitze und Reibung filzen die Wolle zusammen.
  • Trockne im Trockner oder im heißen Ofen kurz: fertig sind deine Filzbälle.
  • Gebrauch wie oben: 3–6 Bälle pro Trocknerladung, Öl für Duft.

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Praktische Spartabelle (einfaches Rechenbeispiel)

  • Wegfall Weichspüler + Wegwerf-Tücher: ≈ 50 € / Jahr
  • Energieeinsparung durch kürzere Trockenzeit (15% von angenommen 0,50 €/Load): ≈ 15 € / Jahr
  • Minus Anschaffung Wollbälle (einmalig ≈ 15 €) → Jahr 1 Ersparnis ≈ 50 € – Jahr 2 volle 65 €.

By the way: die Zahlen variieren je nach Gerät, Stromtarif und Nutzung — aber in der Praxis sah ich bei Freunden und Leserinnen ähnliche Einsparungen.

Was du beachten solltest (die Nuancen)

  • Keine Trocknertücher auf Mikrofaser oder Sportkleidung: sie mindern die Funktion.
  • Für sensible Babyhaut ist Essig im Weichspülerfach oft besser als Chemie.
  • Wollbälle knicken Kleidung nicht — bei sehr empfindlichen Teilen lieber Lufttrocknen.
  • In Deutschland lohnt sich die Umstellung besonders bei häufiger Trocknernutzung in Herbst/Winter.

Fazit

Ich habe Weichspüler und die ständigen Folgekosten praktisch eliminiert, die Wäsche wurde weicher und die Handtücher blieben saugfähig. Mit wenigen Anschaffungen und ein bisschen DIY kannst du im Jahr rund 60 € sparen — und tust deiner Wäsche und der Umwelt einen Gefallen.

Probier’s aus und sag mir: Hast du schon Wollbälle getestet oder willst du lieber eine DIY-Anleitung für Anfänger? Ich bin neugierig, welche Erfahrung du machst.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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