Installateur warnt: Diese drei Dinge gehören niemals ins Abflussrohr

Du hast gerade wieder das Wasser in der Spüle, das nur noch langsam abläuft? Ich habe in meiner Praxis gesehen, wie ein harmloses Küchenritual eine Wohnung wochenlang lahmlegen kann. Lies weiter — gerade jetzt vor dem Winter und den Weihnachtsfeiern können verstopfte Rohre extra Kosten und Gestank bringen. Kurz gesagt: diese drei Fehler solltest du sofort stoppen.

Warum das plötzlich nicht mehr funktioniert

Viele unterschätzen, was im Rohr passiert. Etwas Fett, ein paar Feuchttücher oder Kaffeesatz wirken harmlos — bis sie zusammen eine feste Masse bilden.

  • Rohrverengung durch Ablagerungen
  • Schlechter Geruch und Rückstau in der ganzen Wohnung
  • Reparaturkosten: eine einfache Rohrreinigung kann in Deutschland schnell zwischen 80 und 300 € liegen, bei Altbauschäden deutlich mehr

Die 3 Übeltäter — schnell, konkret, schmerzlich

1. Fett und Öl aus der Küche

Ich habe oft gesehen, wie Bratpfannenreste in den Ausguss geschüttet werden — am nächsten Tag ist das Rohr halb verstopft. Fett funktioniert wie Kleber: warm flüssig, kalt fest.

  • Warm kommt es durch das Rohr, kühl wird es fest und verbindet sich mit Staub.
  • In Altbauleitungen mit engem Radius reicht eine einzige Portion Frittieröl, um Probleme zu starten.

2. Feuchttücher & Hygieneartikel

Keine Feuchttücher! Nicht einmal “spülbar” beschriebene. In meiner Praxis sind sie eine der häufigsten Ursachen für Blockaden — sie verklumpen, fangen Haar und Fett ein und bilden dicke Matten.

Installateur warnt: Diese drei Dinge gehören niemals ins Abflussrohr - image 1

  • Feuchttücher lösen sich nicht wie Toilettenpapier.
  • Auch Wattestäbchen und Tampons gehören in den Restmüll, nicht ins Rohr.

3. Kaffeesatz, Eierschalen & stärkehaltige Reste

Viele denken, Kaffee kommt in die Spüle — ich empfehle das Gegenteil. Kaffeesatz kann sich mit Fett verbinden; Eierschalen schaffen krümelige Ablagerungen wie Sand.

  • Kaffeesatz verklumpt, Reis und Nudeln quellen auf und blockieren Rohre.
  • In Deutschland gibt es meist eine Biotonne — dort gehört Kaffeesatz bestens hin.

Praktische Hacks: So vermeidest du Verstopfungen — Schritt für Schritt

Ich nutze diese drei einfachen Routinen bei mir zu Hause und empfehle sie auch Kunden:

  • Fett auffangen: Restfett in ein Glas oder alte Dose gießen, abkühlen lassen, Deckel drauf und in den Restmüll.
  • Kaffeesatz/Schalen: in die Biotonne oder auf den Kompost — in vielen deutschen Städten ist das die beste Option.
  • Feuchttücher & Co.: sofort in eine kleine Deckel-Müllbox neben Toilette oder Spüle entsorgen.

Mini-Hack bei frischer Fettverstopfung

Wenn’s schon langsam läuft, probier das zuerst — das ist günstig und oft wirksam:

  1. Ein paar Löffel Spülmittel in den Abfluss geben (Spülmittel löst Fett).
  2. Nach 10 Minuten mit heißem, aber nicht kochendem Wasser nachspülen.
  3. Falls nötig: Vorgang wiederholen oder eine Rohrspirale aus Baumarkt (OBI, Hornbach, Bauhaus) verwenden.

By the way: Chemische Rohrreiniger sind oft aggressiv, können Dichtungen angreifen und sind gefährlich — ich rate zur Vorsicht.

Installateur warnt: Diese drei Dinge gehören niemals ins Abflussrohr - image 2

Geld sparen — wie du teure Monteure vermeidest

Einmal kurz umdenken spart dir Stress und Geld. Weniger Einwegprodukte und ein kleines Fettglas sind oft die beste Investition.

  • Kauf einen kleinen Haushaltssieb für den Waschbeckenabfluss (10–15 €).
  • Stell ein kleines Einweg-Behältnis für Feuchttücher bereit.
  • Verwende Biotonne für organische Reste — in vielen Kommunen ist das kostengünstig und ökologisch sinnvoll.

Was tun, wenn’s schon zu spät ist?

Wenn das Wasser rückwärts kommt oder komische Geräusche auftreten, warte nicht. In meiner Praxis hat das Abwarten oft zu Rohrschäden geführt.

  • Ruf einen lokal aktiven Installateur (Regionale Handwerksbetriebe reagieren oft schneller als große Ketten).
  • Bei Überschwemmung: Hauptwasserhahn abdrehen und Fotos für die Versicherung machen.

Abschließend: Kleiner Verhaltenswechsel — große Wirkung. Du musst nicht perfekt sein, nur konsequent.

Was war dein größter Abfluss-Fail? Schreib’s in die Kommentare — ich bin gespannt, welche Geschichten ihr aus deutschen Küchen habt.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

Artikel: 2065

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert