Großmutter rieb das Fenster mit dieser Flüssigkeit ab: kein Beschlag mehr im Winter

Beschlagene Fenster im Dezember sind wie ein schlechter Film: undurchsichtig, nervig und teils teuer. Ich bemerkte, dass ein alter Hausmittel meiner Großmutter oft besser wirkt als teure Sprays — und zwar sofort. Lies das jetzt, wenn du in einer Mietwohnung in Berlin, einem Altbau in Hamburg oder einem Neubau mit Doppelfenstern in München sitzt: das spart Nerven und Schimmelrisiko.

Warum die Fenster überhaupt beschlagen

Kurz und praktisch: warme, feuchte Luft trifft kalte Scheibe — Wasser kondensiert. In deutschen Haushalten kommt das oft vor, weil:

  • beim Kochen und Duschen viel Feuchtigkeit entsteht;
  • Altbau-Fenster schlechter isoliert sind;
  • zu wenig gelüftet wird, weil’s draußen kalt ist.

Viele übersehen, dass Lüften plus ein kleiner Hausmittel-Auftrag zusammen deutlich besser hilft als nur Fenster aufreißen.

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Was meine Großmutter benutzt hat — und warum es wirkt

Sie griff nie zu Spezialprodukten. Drei einfache Varianten, die ich getestet habe:

  • Rasierschaum — er hinterlässt einen dünnen Fett-/Polymerfilm, der verhindert, dass sich Wassertropfen als feine Nebeltröpfchen bilden.
  • Weißer Haushaltsessig (verdünnt) — reinigt die Scheibe gründlich und reduziert kurzfristig das Anhaften von Schmutz, wodurch Wasser besser abläuft.
  • Winzige Menge Spülmittel auf trockenem Tuch — funktioniert wie kommerzielle Anti-Fog-Mittel: bildet einen hauchdünnen Film.

Warum Rasierschaum oft am besten klappt

In meiner Praxis als Experimentator zuhause hielt Rasierschaum am längsten. Nicht, weil es Zauberei ist, sondern wegen der Inhaltsstoffe, die einen dünnen, kaum sichtbaren Film auf der Scheibe lassen.

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So machst du es richtig — Schritt-für-Schritt (Rasierschaum-Methode)

  • Fenster zuerst mit Glasreiniger oder Essigwasser putzen und komplett trocknen lassen.
  • Eine kleine Menge Rasierschaum auf das Glas geben (er reicht oft für 1 Fenster).
  • Mit trockenem, fusselfreiem Tuch oder Küchenpapier gleichmäßig verreiben, bis nur ein hauchdünner Film bleibt.
  • Nach 2–3 Minuten erneut mit sauberem Tuch polieren — nicht komplett wegwischen, ein ganz leichter Film soll bleiben.
  • Test: mit der Hand vor die Scheibe pusten — kein dichter Beschlag sollte entstehen.

Übrigens: Denke daran, bei beschichteten Isolierglasscheiben vorher an einer unauffälligen Ecke zu testen. Einige moderne Gläser haben spezielle Beschichtungen.

Tipps, die keiner nennt (aber wirklich helfen)

  • Hänge in der Küche beim Kochen kurz das Fenster auf Kipp und stell die Dunstabzugshaube an — kombiniert mit dem Film bleibt die Scheibe klar.
  • Verwende Microfasertücher — normale Geschirrtücher hinterlassen Fasern.
  • Bei Mietwohnungen: Sprich mit dem Vermieter über bessere Lüftungsmöglichkeiten (Ventilatoren, kontrollierte Wohnraumlüftung).
  • Für Spiegel im Bad ist dieselbe Methode ideal — Rasierschaum oder ein Tropfen Spülmittel verhindert Beschlag beim Duschen.

Was du nicht machen solltest

  • Essig unverdünnt auf Fensterrahmen aus Holz oder lackierten Teilen anwenden — das kann Schäden verursachen.
  • Zu viel Spülmittel nehmen — das zieht Staub an und sieht nach kurzer Zeit schmierig aus.
  • Bei modernen, antireflektierenden Beschichtungen ohne Test großflächig behandeln.

Fazit: Ein alter Trick, ein bisschen Rasierschaum oder ein Tropfen Spülmittel und du kannst die beschlagenen Fenster in vielen deutschen Wohnungen deutlich reduzieren. Funktioniert schnell, kostet nur ein paar Euro bei DM, Rossmann, Aldi oder Lidl und spart dir Schimmel-Albträume.

Welchen Großmutter-Trick kennst du noch gegen beschlagene Fenster — oder hast du die Rasierschaum-Methode schon ausprobiert? Schreib’s in die Kommentare.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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