Experte warnt: Zu viel Wasser schadet Ihrem Rasen – so gießen Sie richtig im Sommerhitze

Viele machen den Fehler, ihren Rasen im Sommer zu oft zu gießen. Ein Experte zeigt, wie Sie mit richtiger Bewässerung sattes Grün behalten.

Hätten Sie gedacht, dass zu viel Wasser gefährlicher für Ihren Rasen ist als Trockenheit? Tatsächlich machen selbst engagierte Gartenbesitzer diesen Fehler immer wieder – und wundern sich, warum die grüne Pracht plötzlich gelb wird oder Moos sprießt. Der Sommer bringt uns Sonne und Grillabende, doch Ihr Rasen leidet darunter oft mehr, als Sie ahnen. Zeit, mit einigen Irrtümern aufzuräumen!

Warum zu viel Gießen mehr schadet als nützt

Natürlich liegt der Griff zum Gartenschlauch bei 30 Grad auf der Hand. Doch hier lauert die Gefahr: Wer täglich „sicherheitshalber“ sprengt, riskiert nicht nur matschige Stellen, sondern auch Pilzbefall und einen Rasen, der regelrecht faul wird. Die Wurzeln gewöhnen sich ans Oberflächenwasser und wachsen nicht mehr tief – Ihr Rasen wird anfälliger für Hitze und tritt nicht mehr als robuster Teppich auf.

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  • Saures Klima: Feuchte Erde fördert Moos und verdrängt die Gräser.
  • Wurzelfäule: Stehendes Wasser verursacht Pilzerkrankungen und lässt den Rasenwelk erscheinen.
  • Rasen wird „faul“: Oberflächliche Wurzeln machen ihn stressanfällig.

Wann und wie oft sollten Sie gießen?

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Wurzeln Ihres Rasens möchten keine täglichen Tropfen, sondern gelegentliche, dafür kräftige Schlucke. Unser Tipp als Gärtner – gießen Sie lieber ein- bis zweimal pro Woche, dafür ausgiebig! 15-20 Liter pro Quadratmeter sorgen dafür, dass das Wasser tief bis zu den Wurzeln kommt.

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Der beste Zeitpunkt: Früh am Morgen! Dann ist die Verdunstung gering und Pilzgefahr minimal. Abends zu gießen wirkt erstmal praktisch, fördert aber häufig Pilzkrankheiten, weil das Wasser über Nacht im Rasen steht.

So erkennen Sie, wann der Rasen wirklich Durst hat

Ihr Rasen spricht mit Ihnen – Sie müssen nur zuhören. Fühlt sich das Gras federnd an oder bleiben deutliche Trittspuren sichtbar? Letzteres ist ein sicheres Zeichen, dass Wasser fehlt. Auch blaustichige oder eingerollte Grashalme sind ein Warnsignal. Das heißt nicht, dass Sie panisch zum Schlauch greifen sollen: Lieber beobachten statt überreagieren.

Weitere Profi-Tipps, damit Ihr Rasen den Sommer übersteht

  • Mähen Sie nicht zu kurz! 4–5 cm Rasenhöhe schützen vor Verdunstung und Sonnenbrand.
  • Gedüngt? Vorsicht! Während Hitzeperioden besser auf Stickstoffdünger verzichten. Der Rasen braucht jetzt keinen Wachstumsschub.
  • Regelmäßige Kontrolle: Sehen Sie kahle Stellen, bessern Sie frühzeitig aus – so bleibt das Grün dicht.

Fazit: Weniger ist oft mehr

Die größte Herausforderung bei der Sommerpflege ist nicht das Fehlen von Wasser, sondern die richtige Balance. Gönnen Sie Ihrem Rasen Bewässerung als Highlight, nicht als Alltagsroutine. Ihr Lohn: ein sattgrüner Teppich, der nicht verwöhnt, sondern gestärkt durch den Sommer kommt. Probieren Sie es diesen Juli aus – und berichten Sie gerne in den Kommentaren, wie Ihr Rasen auf die neue Pflege reagiert!

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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