Juckende Augen oder öfteres Niesen im Bett? Das ist kein Drama — das ist oft Hausstaubmilben-Allergie. Lies das jetzt, weil die Lösung nicht teuer sein muss und sofort ausprobiert werden kann.
Ich habe das selbst getestet: Mit einem simplen Pulver plus ein paar Handgriffen sank der Staub und das Raumklima fühlte sich besser an. Kleiner Hinweis: Es ersetzt nicht den Arzt, aber es hilft spürbar im Alltag.
Warum viele das Problem unterschätzen
Hausstaubmilben lieben warme, feuchte Betten — besonders im deutschen Klima, wenn Fenster tagsüber geschlossen bleiben oder die Heizung läuft.
Viele denken, nur Waschen hilft. Fakt ist: Du musst mehrere Hebel gleichzeitig nutzen, sonst kommen die Milben immer wieder.
Was Backpulver wirklich kann
Backpulver (oder besser: Natron) wirkt wie ein kleiner Feuchtigkeits- und Geruchs-Polizist: Es saugt etwas Feuchtigkeit und neutralisiert Gerüche — dadurch wird die Umgebung für Milben weniger gemütlich.
But there’s a nuance: Backpulver allein tötet Milben nicht zuverlässig. Es reduziert aber Allergene und macht saubere Maßnahmen wirkungsvoller.

Backpulver vs. Natron: Der Unterschied, den kaum jemand kennt
In deutschen Supermärkten findest du beides: Backpulver im Backregal, Natron oft bei den Backzutaten oder Drogerien wie DM und Rossmann.
- Backpulver enthält Zusätze (Säure, Stärke) — gut fürs Backen, weniger ideal fürs Bett.
- Natron (Natriumbicarbonat) ist reiner und saugt Feuchtigkeit besser — kostet meist 1–3 € im Lebensmittelmarkt (Aldi, Lidl, REWE).
So funktioniert die Methode wirklich
Stell dir die Matratze wie einen Teppich vor: Eine Trockenbehandlung löst Oberflächenstaub, danach kommt die Tiefenreinigung.
Ich habe das in meiner Wohnung in Berlin getestet — Ergebnis: weniger Geruch, weniger sichtbarer Staub.
Schritt-für-Schritt: Mein Test auf der Matratze
Mach dir einen Kaffee, das ist keine Hexerei — eher wie Kaffee auf den Teppich streuen und wieder aufsaugen.
- Zieh alle Bettwaren ab und wasche sie bei 60 °C (das ist der Killer für Milben).
- Stäube die Matratze grob ab, öffne das Fenster für kurzes Stoßlüften (5–10 Minuten).
- Streue dünn Natron über die Oberfläche (200–300 g für eine Standardmatratze). Verteile es gleichmäßig.
- Lass es mind. 1 Stunde einwirken; bei starker Feuchtigkeit 4 Stunden oder über Nacht.
- Absaugen mit Polster- oder Möbelaufsatz (HEPA, falls vorhanden). Wiederhole diesen Vorgang alle 2–4 Wochen.
Wichtig: Nicht mit Wasser reiben — das macht die Matratze nur feuchter und fördert Milben.

Was du zusätzlich tun solltest (das wird oft vergessen)
Backpulver ist nur ein Teil des Programms. Ohne diese Schritte bleibt das Problem.
- Encasings: Milbensichere Matratzenschoner (bei Amazon, IKEA oder Matratzenläden, Kosten ca. 20–60 €).
- Wäsche: Bettwäsche einmal pro Woche bei 60 °C waschen; Kopfkissen und Decken mindestens alle 3 Monate reinigen.
- Raumklima: Feuchtigkeit unter 50 % halten — Lüften morgens, bei Bedarf Luftentfeuchter oder die Heizung an kalten Tagen.
- Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen oder das Bett draußen ausklopfen (nur bei trockenem Wetter!).
Wann du lieber zum Profi oder Arzt gehen solltest
Bei starken Allergiesymptomen oder Asthma: ab zum Hausarzt oder Allergologen. Bei durchgängiger Feuchtigkeitsproblematik könnte Schimmel die Ursache sein — Fachbetrieb informieren.
Mythos oder Wundermittel?
Wenn du dir jetzt Wunder versprichst: Stop. Backpulver ist kein Allheilmittel. Aber in Kombination mit Waschen, Lüften und Encasing wird der Effekt deutlich.
Stell dir das vor wie beim Zähneputzen: Eine Zahnbürste allein reicht nicht — du brauchst Zähneputzen, Zahnseide und die regelmäßige Kontrolle. So ist es auch mit der Matratze.
Bonus-Hack: Schnell-Maßnahme vor Gästen
- Wenige Minuten: Bettbezug ab, Staub kurz abbürsten, dünn Natron streuen, 30–60 Minuten einwirken lassen, absaugen, frischer Bezug drauf — fertig.
- Für Allergiker: Kopfkissen in der Sonne aufhängen oder in den Trockner bei 60 °C — Sonne und Hitze reduzieren Allergene.
Ich habe das selbst an einem Wochenende gemacht; das Gefühl im Bett war frischer, das Niesen weniger. Probier es aus — es kostet kaum etwas und du merkst schnell einen Unterschied.
Zum Schluss: Was ist deine Erfahrung? Hast du Natron schon ausprobiert oder schwörst du auf einen anderen Trick? Schreib es in die Kommentare — ich bin neugierig!









