Juckende Augen am Morgen? Hausstaubmilben können schuld sein — und du merkst es oft zu spät. Ich habe ausprobiert, wie sich einfache Zutaten aus dm oder Rewe in 10 Minuten in eine echte Erleichterung verwandeln. Lies das jetzt, wenn du heute Nacht wieder besser schlafen willst.
Warum das so viele übersehen
Viele denken bei Milben sofort an teure Spezialmittel oder Heimwerkermärkte. Dabei steht die Lösung häufig in der Küche: Backnatron (Natron) ist billig, ungiftig und in Deutschland fast überall erhältlich.
Ich habe bemerkt, dass Leute das Pulver falsch anwenden — zu wenig, zu kurz oder nie abgesaugt. Dann bleibt nur ein weißes Chaos und kein Effekt.
Wie Backnatron hilft (kurz und ehrlich)
Backnatron neutralisiert Gerüche, bindet Feuchtigkeit und macht die Oberfläche für Milben weniger angenehm. Das tötet die Tiere nicht sofort, aber es schwächt ihr Milieu und macht anschließendes Saugen effektiver.
- Kein Ersatz für 60°C‑Wäsche: Bettbezüge bei mindestens 60°C waschen, das tötet Milben.
- Natron reduziert Geruch und Feuchte — zwei Dinge, die Milben lieben.
- Kombi mit Sonnenlicht oder Hitze verstärkt den Effekt.
Was du in Deutschland beachten solltest
Im Herbst und Winter steigt die Milbenzahl wegen feuchter Luft und Heizungsluft in vielen Wohnungen. In Städten wie Berlin oder Hamburg achte besonders auf alte Kaltschaummatratzen — die speichern Feuchtigkeit stärker.

Natron bekommst du günstig bei dm, Rossmann oder sogar Aldi (ca. 1–3 €). Einen ordentlichen Staubsaugeraufsatz mit HEPA‑Filter findest du bei MediaMarkt oder online für 20–50 €.
Schritt‑für‑Schritt: Das 10‑Minuten‑Protokoll
Ich habe dieses Mini‑Ritual mehrere Wochen getestet — es passt in einen hektischen Morgen. Folge genau:
- Zieh Bettwäsche ab und fülle 150–250 g Natron in ein feines Sieb (für Einzelmatratze). Bei Doppelmatratze 300–400 g.
- Streue das Natron gleichmäßig über die Matratze — arbeite von oben nach unten wie beim Bestreuen eines Kuchens.
- Warte 10 Minuten. Nutze die Zeit für Zähneputzen, Kaffee oder die Mülltüte rausbringen.
- Absaugen: Nutze den Polsteraufsatz, langsame, systematische Bahnen. Wenn möglich HEPA‑Filter einschalten.
- Bezüge waschen (60°C) und Matratze lüften oder kurz in die Sonne legen.
Wichtig: Trage bei der Arbeit eine Staubmaske, damit das feine Pulver nicht in die Atemwege gelangt.
Fehler, die den Effekt zunichtemachen
- Nur kurz streuen und sofort wegsaugen — das bringt kaum Wirkung.
- Natron aufsprühen oder mit Wasser mischen — das macht klebrige Flecken.
- Keine regelmäßige Pflege: Einmal reicht nicht; mach das Ritual alle 4–6 Wochen.

Extra‑Tricks, die ich in der Praxis gelernt habe
Ein paar Dinge, die meine Wohnung in München wirklich verändert haben:
- Feuchtesensor kaufen: Halte die Luftfeuchte unter 50 % im Schlafzimmer — Milben fühlen sich dann schlechter.
- Milbenschutzbezug (Milbenschutzbezug Matratzenschoner) in Geschäften wie IKEA oder online kaufen — 30–80 € einmalig.
- Spielzeuge einfrieren: Kuscheltiere 24 Stunden in Tüte in den Gefrierschrank legen, das schadet Milben.
Wenn es nicht reicht
Wenn Allergiesymptome bleiben (ständiges Niesen, Asthma), such einen Allergologen auf. In meiner Praxis haben kombinierte Maßnahmen (Waschen, Milbenschutzbezug, regelmäßiges Natron‑Ritual) die Beschwerden oft deutlich reduziert.
By the way: Professionelle Matratzenreinigung lohnt sich, wenn die Matratze älter als 8–10 Jahre ist — manchmal ist Ersatz die bessere Investition.
Kurzfassung — Das kannst du heute tun
- 150–250 g Natron aufsieben → 10 Minuten einwirken lassen → absaugen.
- Bettwäsche bei 60°C waschen.
- Lüften, Feuchte kontrollieren, Milbenschutzbezug verwenden.
Ich habe das selbst in meiner Berliner Wohnung getestet: Nach drei Anwendungen fühlte sich die Luft frischer an, und ich hatte weniger morgendliche Niesattacken.
Probier es aus — es kostet kaum Zeit und ist günstig. Was war dein größter Kampf gegen Milben bisher? Teile deine Erfahrung unten!









