Zeitung unter der Matratze: Der Feuchtigkeitstrick, den Hotelmanager verwenden

Schläfst du manchmal in einem muffigen Zimmer oder wachst mit kalten, leicht feuchten Laken auf? Ich habe bemerkt, dass gerade kleine Pensionen in Deutschland oft zu einer einfachen Lösung greifen: Zeitungspapier unter der Matratze.

Das klingt altmodisch, aber jetzt im feuchten Winter oder bei schlecht gedämmten Altbauwohnungen kann es tatsächlich helfen — mit einem entscheidenden Haken. Lies weiter, wenn du Schimmel, Geruch und kaputte Matratzen vermeiden willst.

Warum das überhaupt funktioniert

Der Gedanke ist simpel: Zeitung wirkt wie ein temporärer Feuchtigkeits-Speicher. Papier saugt Kondenswasser auf, bevor es in die Matratze zieht. Hotels nutzen das als kurzfristigen Notfalltrick, nicht als Dauerlösung.

Stell es dir vor wie einen improvisierten Schwamm zwischen kaltem Fußboden und warmem Körper — der Unterschied: Papier kann später ausdünsten und Gerüche tragen.

Woher ich das weiß

In meiner Praxis als Reisender und Tester habe ich das in mehreren kleinen Hotels in Norddeutschland und auf Pensionen an der Küste gesehen. Die Gastgeber haben es nicht als Hygiene-Geheimnis präsentiert, eher als pragmatische Zwischenlösung bei feuchten Zimmern.

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Funktioniert das wirklich? Vor- und Nachteile

  • Vorteile:
    • Schnell und praktisch, kein Spezialgerät nötig.
    • Sehr günstig — Zeitung hat man oft zu Hause oder günstig beim Kiosk.
  • Nachteile:
    • Druckerschwärze kann auf Lattenrost oder Boden abfärben.
    • Zeitung speichert nur begrenzt Feuchtigkeit und kann bei Nässe selbst schimmeln.
    • Kein Ersatz für Lüften oder echte Entfeuchtung — langfristig riskant für die Matratze und die Gesundheit.

Was Hotelmanager wirklich tun (kurz)

Viele Hotels nutzen Zeitung nur kurzfristig, kombiniert mit:

  • regelmäßiges Lüften (Querlüften morgens)
  • Entfeuchter wie Granulat-Beutel oder elektrische Geräte
  • ausreichend Abstand zwischen Boden und Matratze

Wenn du es ausprobieren willst — sicher und smart

Ich habe den Trick getestet, aber mit Anpassungen, die du zuhause leicht nachmachen kannst. Nicht direkt auf die Matratze legen! So machst du es sicherer:

  • Schritt 1: Stelle sicher, dass Zimmer kurz gelüftet ist (5–10 Minuten Stoßlüften).
  • Schritt 2: Lege einen dünnen, wasserfesten Zwischenboden (z.B. Karton mit Plastikfolie oder eine dünne Gummimatte) auf den Lattenrost.
  • Schritt 3: Falte Zeitungsseiten locker und lege sie auf die Matte — nicht gequetscht, damit Luft zirkulieren kann.
  • Schritt 4: Kontrolliere alle 48 Stunden: Wechsel die Zeitung, trockne den Zwischenboden, rieche nach muffigen Gerüchen.
  • Schritt 5: Ergänze mit günstigen Feuchtigkeitsfängern aus dem Drogeriemarkt (dm, Rossmann) oder einem kleinen elektrischen Entfeuchter von Aldi/Lidl, wenn das Problem öfter auftritt.

Warum die Kombination wichtig ist

Allein Zeitung ist wie ein Pflaster auf einer offenen Wunde — kurz wirksam, aber nicht nachhaltig. Die echten Gewinner sind:

  • aktive Entfeuchter (Calciumchlorid-Granulat)
  • Silicagel- oder Aktivkohlesäckchen
  • regelmäßiges Lüften und Heizen bei niedrigen Außentemperaturen

Günstige deutsche Bezugsquellen und Preise

Du findest passende Produkte leicht in Deutschland:

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  • dm / Rossmann: Feuchtigkeitsfänger ab ~3–8 €
  • Bauhaus / OBI: Silicagel und Entfeuchter ab ~5–15 €
  • Aldi, Lidl, Netto: kleine elektrische Entfeuchter gelegentlich im Angebot für ~20–40 €
  • IKEA: simple Matratzenunterlagen oder Schaumstoff als Barriere ab ~5–20 €

Risiken, die du nicht ignorieren darfst

Wenn Feuchtigkeit länger bleibt, ist es nicht nur ein Komfortproblem: Schimmel kann Allergien und Atembeschwerden verschlechtern. Das ist kein Witz — besonders in Feuchträumen an Nord- und Ostsee oder schlecht isolierten Altbauten in Städten wie Berlin oder Hamburg.

Der bessere Langzeitplan

Wenn du öfter feuchte Schlafzimmer hast, plane so:

  • Investiere in einen kleinen elektrischen Entfeuchter (eine Anschaffung für mehrere Jahre).
  • Verbessere das Luftmanagement: Lüften, Heizkörper nicht verdecken, Matratze auf einen höheren Lattenrost bringen.
  • Regelmäßige Kontrolle: Riecht etwas muffig? Dann sofort handeln.

Übrigens: Papier funktioniert wie ein temporärer Feuchtigkeitsfänger — aber es ist kein Zauberstab. Wenn du es benutzt, tu es überlegt und kombinier es mit echten Entfeuchtern.

Kurz und praktisch: Wenn du heute Nacht verhindern willst, dass die Matratze feucht wird: leg eine Plastikunterlage oder dünne Gummimatte auf den Lattenrost, falte Zeitungen locker darüber, kontrolliere alle 2 Tage und ergänze mit einem Feuchtigkeitsfänger aus dem Drogeriemarkt.

Zum Schluss: Hast du das schon mal ausprobiert — mit Zeitung oder mit einem elektrischen Entfeuchter? Schreib kurz, was bei dir geholfen hat oder welche Probleme geblieben sind.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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