Wenn die Heizung mitten im Winter streikt, ist Panik das Schlechteste, was passieren kann. Ich habe erlebt, wie kleine Fehler große Rechnungen nach sich ziehen — und wie oft ein Monteur genau dieselben drei Checks macht, bevor er etwas austauscht.
Lesen Sie weiter, wenn Sie nicht fünfstellige Reparaturkosten für eine fehlende Sicherung riskieren wollen. Ich zeige, was Monteure zuerst kontrollieren, warum das wichtig ist und welche drei Schritte Sie selbst vorher erledigen sollten.
Warum das nicht sofort der Brenner ist
Viele erwarten, dass der Techniker gleich den Kessel öffnet. I noticed (ich habe bemerkt): Meist beginnt er an der Stelle, die am schnellsten das Problem erklärt — oft außerhalb des Kessels.
Warum? Weil ein Heizausfall oft banale Ursachen hat: kein Strom, falscher Thermostat, zu niedriger Systemdruck. Ein Kesseltausch ist teuer und selten beim ersten Besuch nötig.
Die 7 Checks, die fast immer zuerst kommen
- Stromversorgung prüfen (Sicherung, FI). Ohne Spannung geht gar nichts.
- Gas- oder Brennstoffzufuhr kontrollieren — Gaszähler, Tankstand oder Liefersperre.
- Systemdruck messen: Normal sind ca. 1,0–2,0 bar bei kaltem System.
- Fehlercodes am Display lesen und fotografieren.
- Umwälzpumpe: Läuft sie? Geräusche, Vibrationen, verklemmte Rotoren.
- Thermostate und Heizkörperventile prüfen — oft sind programmierte Thermostate Ursache.
- Heizkreis und Thermische Ablaufsicherung: sind Ventile offen, Entlüftungen gemacht?
Gasbrennwert, Öl, Wärmepumpe — was sich unterscheidet
Heizsysteme sind keine Einheitsgröße. In meiner Arbeit fiel mir auf, dass Monteure ihren Check an das System anpassen — so sparen sie Zeit und Fehlerklärung:
Gasbrennwert
- Gasdruck und Zündfunken checken.
- Abgasanlage und Kondensatleitung auf Verstopfung prüfen.
Ölheizung
- Kraftstoffstand und Filter, Luft im System bei Außeneinspritzern.
- Heizölpreis/Bestellung ansprechen — viele Hauseigentümer unterschätzen Lieferzeiten.
Wärmepumpe
- Stromaufnahme und Verdichterlauf prüfen.
- Außeneinheit inspizieren — Frostschutz, Lüfter, Vereisung.

Was viele übersehen — und warum es wehtut
Many overlook die offensichtlichen Sachen: ein zugedrehtes Ventil, ein falsches Heizprogramm, oder kaputte Batterien im Thermostat. Small things, big bills.
Achtung: In Deutschland kann ein falsch dokumentierter Service später Probleme bei der Heizkostenabrechnung oder bei Förderanträgen (BAFA) bringen.
Praktischer Life-Hack: Drei Schritte, bevor Sie den Monteur anrufen
Wenn Sie diese schnelle Checkliste abarbeiten, sparen Sie Zeit und oft auch den kostspieligen Vor-Ort-Einsatz:
- Strom prüfen: Sind Sicherungen und FI-Schalter OK?
- Systemdruck kontrollieren: Sichtbare Anzeige am Kessel — ist sie unter 1,0 bar?
- Fehlercode fotografieren und Thermostat auf „Manuell“ stellen.
So machen Sie es Schritt für Schritt:
- Schritt 1: Öffnen Sie die Kesseltür nicht — schauen Sie nur auf Display, Sicherungskasten und Thermostat.
- Schritt 2: Falls Druck zu niedrig, füllen (nach Anleitung) bis ~1,5 bar — viele Häuser haben die Füllarmatur unter dem Kessel.
- Schritt 3: Machen Sie Fotos von allem (Display, Aufkleber mit Hersteller/Typ, Heizkörperventile). Diese Bilder schicken Sie vor dem Besuch an den Monteur.
Wie Sie beim Monteurbesuch clever sparen
Einige konkrete Tipps, die in der Praxis oft helfen:

- Vorab-Fotos und Fehlercodes schicken — Monteur kommt vorbereitet, Stundensatz sinkt oft.
- Nach einem schriftlichen Kostenvoranschlag fragen, bevor groß getauscht wird.
- Vergleichen: Lokaler Fachbetrieb vs. große Ketten — in Dörfern ist der Meisterbetrieb oft günstiger.
Was noch wichtig ist in Deutschland
Heizungsarbeiten unterliegen Vorschriften: Schornsteinfeger, Gas-Fachbetriebspflicht, Dokumentation für BAFA-Förderungen. Ich sprach mit Technikern in Berlin und Münchner Vororten — die empfehlen, Serviceheft zu führen und jährlich mindestens eine Sichtprüfung zu machen.
Gute Nachricht: Regelmäßige kleine Wartungen senken den Verbrauch. Wegen hoher Gaspreise in den letzten Jahren zahlt sich das schnell in Euro aus.
Vergleich: Eine schlecht eingestellte Pumpe ist wie ein Auto mit dauerhaftem Leerlauf — es kostet Sprit, bringt aber nichts.
Zum Schluss
Wenn der Monteur kommt, denkt er zuerst scharf und praktisch: Strom, Gas, Druck, Pumpe, Thermostat — in genau dieser Reihenfolge werden 70–80% der Probleme gefunden.
Probieren Sie die drei Vorab-Schritte, schicken Sie Fotos, und fragen Sie nach einem schriftlichen Kostenvoranschlag — das allein spart oft Nerven und Geld.
Was war Ihr größter Aha-Moment mit der Heizung? Teilen Sie Ihre Erfahrung — ich bin neugierig, welche Fehler bei Euch am häufigsten vorkommen.









