Зимний полив комнатных растений: одна ошибка, которую делают все

Im Winter gießen viele Pflanzenfreundinnen und -freunde so weiter wie im Sommer — und wundern sich über gelbe Blätter oder muffigen Erdegeruch. Ich habe in den letzten zehn Jahren mehr Gießfehler gesehen als Sie zählen wollen, und einer sticht immer heraus. Er ist unscheinbar, leicht zu übersehen und verhinderbar.

Die eine falsche Angewohnheit: nach Zeitplan gießen

Die typische Falle: Sie haben einen festen Gießplan — montags, donnerstags — und halten daran fest, egal wie es der Pflanze geht. Das Problem ist nicht die Routine an sich, sondern, dass Sie nicht die tatsächliche Bodenfeuchte, die Temperatur und das Licht berücksichtigen. Im Winter verlangsamt sich die Pflanzenphysiologie stark: weniger Licht, niedrigere Fotosynthese, geringere Verdunstung.

Warum das gefährlich ist

  • Pflanzen benötigen im Winter oft deutlich weniger Wasser — teilweise bis zu 60–70% weniger gegenüber der Vegetationszeit.
  • Warmes, trockenes Innenraumklima (Heizung) trocknet die Luft, führt aber nicht zwangsläufig zu schnellerem Wasserverbrauch der Wurzeln.
  • Zu feuchte Erde bei niedrigen Temperaturen fördert Wurzelfäule: Pilze und Bakterien arbeiten besser in kalter, nasser Umgebung.

Konkrete Signale, dass Sie falsch gießen

Schauen Sie auf Blattfarbe, Boden und Topfgewicht. Beispiele aus meiner Praxis:

  • Ficus verliert Blätter trotz feuchter Oberfläche → die Wurzeln sind faul, Gießplan zu starr.
  • Calathea bekommt braune Blattspitzen, steht aber in nasser Erde → Luft ist trocken, Wurzeln könnten faulen.
  • Sukkulenten werden matschig — klassische Überwässerung im Winter.

Was Sie stattdessen tun sollten — praktische Schritte

  1. Prüfen statt gießen: Drücken Sie den Finger 3–5 cm in die Erde oder nutzen Sie einen Holzstab. Fühlt er sich trocken an, gießen; fühlt er sich feucht an, warten.
  2. Topfgewicht-Test: Heben Sie den Topf vor und nach dem Gießen. Leichter = Zeit zum Gießen; schwerer = warten.
  3. Kleinere Portionen: Lieber häufiger kleine Mengen als einmal viel. Besonders bei großen Töpfen verhindert das stehende Nässe.
  4. Durchlässige Erde wählen: Mischen Sie handelsübliche Blumenerde mit Perlite oder grobem Sand, erhältlich bei OBI, Hornbach oder Dehner.
  5. Umtopfen prüfen: Alte, verdichtete Erde speichert Wasser, lässt Sauerstoffmangel entstehen — alle 2–3 Jahre prüfen.
  6. Temperatur und Licht berücksichtigen: Pflanzen am Fenster benötigen mehr Wasser als solche im Flur; Nähe zur Heizung ist ein Sonderfall — Luft ist trocken, Erde bleibt aber feucht.

Methoden, die wirklich helfen

Probieren Sie Bodenfeuchtemessgeräte (ab ca. 10–20 €), besonders wenn Sie mehrere Pflanzen haben. Bottom-watering (Giessen von unten) reduziert Oberflächenstaunässe und fördert tiefere Wurzelentwicklung. Für Sukkulenten gilt: fast trocken halten, dann durchdringend gießen.

Ein kurzes Beispiel aus Berlin

Letzten Winter brachte mir eine Kundin aus Prenzlauer Berg ihren überwässerten Monstera: sie goss nach Anleitung aus einem Blog — zwei Mal pro Woche. Nach einer Bodenanalyse hatten wir eine Mischung aus neuer, luftiger Erde (Dehner) und einer kleineren Gießmenge. Ergebnis: innerhalb von sechs Wochen neue Luftwurzeln und gesünderes Blattwerk.

Mein Tipp als jemand, der genug Gießfehler gesehen hat

Verabschieden Sie sich vom starren Wochenplan. Machen Sie es zu einer Gewohnheit, morgens kurz zu prüfen — fünf Minuten, keine Wissenschaft. So vermeiden Sie Wurzelfäule und behalten gesunde Pflanzensammlung durch den Winter.

Was sind Ihre Erfahrungen? Kommentieren Sie unten oder speichern Sie den Artikel — er hilft, wenn es nächste Woche wieder „Montags-Gießen“ heißt.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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