Experte warnt: Vermeiden Sie diesen Fehler beim Waschen, um Energie zu sparen

Stellen Sie sich vor, Sie laden Ihre Waschmaschine voll mit schmutziger Wäsche, drücken auf Start und denken, alles läuft effizient. Doch ein kleiner Fehler in Ihrem Alltag könnte Ihre Stromrechnung unnötig in die Höhe treiben – und das Umwelt schonen Sie damit auch nicht. Als Redakteur mit über zehn Jahren Erfahrung in Haushaltsthemen habe ich unzählige Tipps gesammelt, und dieser eine Irrtum beim Waschen kommt immer wieder vor: Das Überladen der Maschine. Es klingt harmlos, spart aber nicht nur Zeit, sondern frisst Energie.

Warum Überladen Ihrer Waschmaschine teuer wird

Überladen bedeutet, mehr Wäsche in die Trommel zu stopfen, als der Hersteller vorsieht. Viele Modelle, wie die von Bosch oder Siemens, haben klare Füllmengenangaben – oft bis zu 7-8 Kilo für eine Standardmaschine. Wenn Sie diese ignorieren und quetschen, was reinpasst, muss der Motor härter arbeiten. Das verbraucht bis zu 20 Prozent mehr Strom, je nach Studie des Bundesumweltministeriums.

Ich erinnere mich an eine Familie aus Berlin, die ich für einen Artikel interviewt habe. Sie dachten, seltener waschen spart Wasser, doch ihre Rechnung stieg monatlich um 15 Euro. Der Grund: Die Maschine rotiert ineffizient, und der Waschgang dauert länger. Energieverbrauch steigt, weil der Kreislauf ausbalancieren muss.

Die Folgen für Ihr Portemonnaie und die Umwelt

Lassen Sie uns rechnen. Eine durchschnittliche Waschmaschine verbraucht bei 40 Grad etwa 0,8-1 kWh pro Ladung. Überladen addiert 0,2 kWh extra – bei 30 Ladungen im Monat sind das rund 6 kWh mehr. Zu 0,30 Euro pro kWh ergibt das fast 2 Euro monatlich, also 24 Euro jährlich. Multiplizieren Sie das mit Haushalten in Deutschland: Millionen an verschwendeter Energie.

Umweltlich ist es ärgerlich. Weniger effiziente Maschinen erzeugen mehr CO2 – pro Ladung bis zu 0,5 kg extra, schätzt die Verbraucherzentrale. In Zeiten, da wir auf erneuerbare Energien setzen, wie bei den Windrädern in Schleswig-Holstein, lohnt es sich, bewusster zu waschen. Aus meiner Sicht als langjähriger Beobachter: Kleine Änderungen summieren sich.

So vermeiden Sie den Fehler – Praktische Tipps

Beginnen Sie mit der Bedienungsanleitung. Marken wie Miele geben präzise Gewichtsempfehlungen an – wiegen Sie bei Unsicherheit die Wäsche ab. Eine Küchenwaage reicht. Füllen Sie die Trommel zu drei Vierteln, damit die Wäsche frei kreisen kann.

  • Sortieren Sie richtig: Trennen Sie Buntes von Weißem, aber auch Leichtes von Schwerem. Handtücher mit feiner Unterwäsche mischen? Das blockiert die Trommel und erhöht den Verbrauch.
  • Wählen Sie das richtige Programm: Eco-Modus bei 30 Grad spart bis zu 50 Prozent Energie im Vergleich zu 60 Grad. Für Alltagswäsche reicht das oft aus, ohne Flecken zu lassen.
  • Regelmäßige Pflege: Reinigen Sie den Filter monatlich. Verkalkte Maschinen, üblich in hartem Wasser wie in München, verbrauchen mehr Strom. Ein Essigbad hilft.

In meiner Praxis habe ich getestet: Bei korrekter Beladung sinkt der Verbrauch spürbar. Eine Woche mit leeren Trommeln in Hamburg – und die Maschine lief leiser, schneller. Probieren Sie es: Messen Sie Ihren Verbrauch mit einem Stromzähler, den es für unter 20 Euro gibt.

Weitere Wege, Energie beim Waschen zu sparen

Überladen ist nur ein Aspekt. Wussten Sie, dass Trockner oft der größte Energiefrass sind? Lufttrocknen auf dem Balkon, wie es in vielen Berliner Altbauten üblich ist, spart bis zu 80 Prozent. Oder nutzen Sie Vollwaschprogramme nur bei starker Verschmutzung – Partialladungen für den Rest.

Moderne Maschinen mit App-Steuerung, wie von AEG, warnen vor Überladung. Wenn Sie eine neue kaufen, achten Sie auf A+++ Label. Aber selbst bei Älteren: Kürzere Schleuderdrehzahlen reduzieren den Trocknungsaufwand später.

  1. Waschen Sie bei Nacht: Strom ist günstiger, und die Maschine läuft ruhiger.
  2. Voll beladen starten: Sammeln Sie Wäsche, statt halbleer zu waschen.
  3. Detergenzien dosieren: Zu viel Seife erzeugt Schaum, der den Motor belastet.

Aus Erfahrung weiß ich: Viele überschätzen die Maschinenleistung. In einem Test für eine Zeitschrift sparte eine alleinerziehende Mutter aus Köln 40 Euro im Jahr, indem sie nur richtig lud. Es fühlt sich gut an, wenn die Rechnung sinkt und man etwas Gutes tut.

Fazit: Kleine Schritte, große Ersparnis

Der Fehler des Überladens ist weit verbreitet, doch mit Achtsamkeit leicht zu beheben. Sie sparen Energie, Geld und schonen die Umwelt – ein Gewinn für alle. Probieren Sie nächste Woche eine Ladung bewusst: Wie fühlt es sich an, effizient zu waschen? Teilen Sie in den Kommentaren Ihre Tipps oder Erfahrungen. Ich freue mich auf den Austausch.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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