Wussten Sie, dass die berühmte Monstera in freier Wildbahn Lichtverhältnisse erlebt, die unserem Wohnzimmer kaum ähneln? Trotzdem schaffen es viele, dieses Trendgewächs bei sich zuhause gesund zu halten – und genau hier liegt das Geheimnis: Es kommt auf das richtige Licht an. Wer die Bedürfnisse der Monstera kennt, wird mit sattem Grün, neuen Blättern und markanten Fenstern belohnt. Sie glauben, Ihre Pflanze sieht mit jedem Tag müder aus? Dann sollten Sie weiterlesen.
Darum ist Licht für die Monstera so entscheidend
Die Monstera „Deliciosa“ stammt ursprünglich aus den tropischen Wäldern Mittelamerikas, wo sie sich an Licht herantastet – mal im Halbschatten riesiger Bäume, mal im Sonnenfleck. Zuhause braucht sie daher kein Dauer-Sonnenbad, aber auch keine Schattenexistenz. Zu wenig Licht bremst das Wachstum, die typischen Löcher („Fenster“) bleiben oft aus, und die Blätter sehen einfach matt aus. Zu viel Direktlicht wiederum führt zu gelben, bleichen Stellen.
Ganz ehrlich: Es gibt kaum eine Zimmerpflanze, die zum Scheitern verurteilt ist, wenn sie an der falschen Stelle steht – die Monstera bildet da keine Ausnahme.

So erkennen Sie den Lichtbedarf Ihrer Monstera
Achten Sie auf diese Anzeichen:
- Kleine, unspektakuläre Blätter: Steht die Monstera zu dunkel, bildet sie kaum prächtige neue Blätter aus und lässt die typischen Schlitze vermissen.
- Gelbe oder braune Blattränder: Zu viel direktes Sonnenlicht, besonders hinter Fenstern mit Südrichtung, lässt die Monstera schnell leiden.
- Lange, dünne Triebe: Die Pflanze “streckt” sich zum Licht, wirkt schwach und instabil.
Ein simpler Test: Halten Sie Ihre Hand mittags etwa 30 Zentimeter über das Blatt – wirft sie einen markanten, aber weichen Schatten, sind Sie auf dem richtigen Weg.
Die ideale Beleuchtung – mein persönlicher Leitfaden
Durch Erfahrung (und den ein oder anderen Pflegefehler) habe ich für mich drei Licht-Setups getestet. Hier meine ehrliche Einschätzung:
- Ost- oder Westfenster: Perfekt. Morgens oder spätnachmittags wird es hell, aber nie zu grell.
- Ein Platz im Raum, 1–2 Meter vom Fenster entfernt: Funktioniert, wenn der Raum generell hell ist. Hier hilft eine Pflanzen-LED-Lampe an dunklen Wintertagen.
- Südfenster: Möglich – aber unbedingt abschattieren (z.B. durch ein dünnes, weißes Rollo).
Mein Tipp aus dem Alltag: Überprüfen Sie zum Jahreszeitenwechsel, ob sich der Lichteinfall verändert hat. Im Winter braucht Ihre Monstera oft Unterstützung durch künstliches Licht (es gibt mittlerweile schicke, energiesparende Modelle, die sich super ins Wohnzimmer einfügen).

Lichtmangel? Das können Sie tun
Steht Ihre Monstera dunkel und Sie bemerken stagnierendes Wachstum oder blasse Blätter? Dann helfen diese pragmatischen Schritte:
- Rücken Sie die Pflanze näher ans Fenster (ohne direkte Mittagssonne!).
- Reinigen Sie regelmäßig die Blätter, damit sie besser Licht aufnehmen kann.
- Investieren Sie bei anhaltender Dunkelheit in eine LED-Pflanzenlampe mit Tageslicht-Spektrum.
- Nehmen Sie einen Standortwechsel zum Frühlingsbeginn vor – neue Lichtverhältnisse bringen auch neue Blattfreude.
Der Unterschied ist oft schon nach wenigen Wochen sichtbar.
Mein Fazit: Das macht den Unterschied bei der Monstera
Gute Beleuchtung ist für die Monstera entscheidend. Nur so bleibt sie vital, entwickelt neue Blätter und erfreut Sie lange mit spektakulären Formen. Beobachten Sie Ihre Pflanze aufmerksam – gelegentliches Umstellen oder ergänzendes Licht zahlt sich aus. Und jetzt mal unter uns: Die schönste Monstera wächst in dem Zuhause, wo jemand sie wirklich im Blick behält. Teilen Sie gerne in den Kommentaren Ihre Licht-Tipps – ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!









