Zeitung unter den Fenstern: Die alte Methode gegen Kondenswasser

Fenster im Winter ständig von Kondenswasser bedeckt? Das ist nicht nur nervig — hinter stehender Feuchtigkeit lauert Schimmel, teure Schäden an Fensterrahmen und Ärger mit dem Vermieter. Lies weiter, weil dieser alte Trick billig ist, schnell geht und ich ihn in echten Berliner Altbauwohnungen getestet habe.

Warum Zeitung unter dem Fenster noch funktioniert

Ich habe bemerkt, dass viele Leute diesen Trick belächeln — trotzdem hilft er oft sofort. Zeitung saugt Feuchtigkeit, bevor sie am Rahmen stehen bleibt, und reduziert so das Risiko für Schimmelansatz.

  • Zeitungsdruckpapier ist dünn und relativ saugfähig — arbeitet wie ein kleiner Puffer.
  • Bei kalten Nächten kondensiert warme Raumluft an kalten Scheiben; Zeitung sammelt die Tropfen mechanisch.
  • In meiner Erfahrung spart das kurzfristig das morgendliche Aufwischen und verhindert verfärbte Fensterbänke.

Wie das genau passiert (kurz und anschaulich)

Stell dir vor: Fenster ist kalter Spiegel, Luft ist feucht — die Feuchtigkeit sucht eine Stelle zum Ablegen.

Die Zeitung liegt quer, fängt die Mikrotröpfchen ein und verteilt sie über eine größere Fläche. Mehr Oberfläche = weniger Lokale Nässe = weniger Schimmelrisiko.

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So machst du es richtig — Schritt für Schritt

Viele übersehen Details, die den Unterschied zwischen Funktion und Frust ausmachen. Folge diesen Schritten:

  • Lege mehrere Lagen Zeitung entlang der Fensterbank, nicht nur eine Kante.
  • Falte die Blätter so, dass die Kante in den Winkel zwischen Fensterbank und Rahmen zeigt.
  • Wechsel die Zeitung täglich oder wenn sie sichtlich durchnässt ist.
  • Bei starkem Kondens: zusätzlich ein dünnes Handtuch unterlegen — Zeitung oben drauf.

Tipp aus der Praxis: In Altbauwohnungen mit kalten Fensterbänken reichen oft 2–3 Lagen. In modernen, gut isolierten Wohnungen hilft der Trick meist nur bei extremer Feuchte.

Wann der Trick versagt — und was du stattdessen tun solltest

Aber es gibt einen Haken: Zeitung ist nur kurzfristig hilfreich. Wenn das Problem dauerhaft ist, wirst du andere Maßnahmen brauchen.

  • Bei sichtbarem Schimmel: sofort lüften, reinigen und ggf. Profi hinzuziehen.
  • Bei dauerhafter Feuchte: Luftentfeuchter (bei DM oder Lidl ab ca. 20–60 €) oder professionelle Dämmung prüfen.
  • In Mietwohnungen: Sprich mit dem Vermieter, wenn Fenster alt oder schlecht isoliert sind — oft muss der Vermieter handeln.

Vergleich, der hilft

Die Zeitung wirkt wie ein kurzfristiger Wundverband: nicht die endgültige Heilung, aber nützlich, bis der Arzt (hier: Handwerker/Entfeuchter) kommt.

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Weitere praktische Hacks, die ich ausprobiert habe

  • Fenster ankippen statt Dauerlüften: reduziert Heizkosten und Kondensbildung.
  • Zimmerpflanzen etwas umstellen — viele tropische Pflanzen erhöhen die Luftfeuchte.
  • Silikagel-Tütchen aus Verpackungen sammeln und in einer Schale ans Fenster legen.
  • Günstige elektrische Luftentfeuchter im Baumarkt (Bauhaus, Obi) testen — bei größeren Problemen die beste Investition.

Ein konkretes Mini-Experiment für dich

Probier das in einer Nacht: Leg Zeitung an zwei Fenster — ein Fenster normal, eins ohne Zeitung. Messe am Morgen:

  • Sichtbare Tröpfchen: ja/nein
  • Feuchte Zeitung: trocken/feucht/nass
  • Geruch (Schimmelanfang?): ja/nein

Ich habe das in meiner Wohnung gemacht — das Fenster mit Zeitung war deutlich weniger nass. Ergebnis: einfacher Check, klare Antwort.

Zum Schluss

Die Zeitung unter dem Fenster ist kein Allheilmittel, aber ein sofort einsetzbarer, kostenloser Trick, der oft übersehen wird. Wenn du ihn richtig anwendest, sparst du Zeit und senkst das Schimmelrisiko.

Und du? Hast du diesen Trick schon einmal ausprobiert — oder kennst du einen besseren Hausmittel-Trick für feuchte Fenster? Schreib’s in die Kommentare.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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