Tennisball in den Wäschetrockner: Der Trick, der Ihre Stromrechnung senkt

Die Stromrechnung steigt, draußen ist es nass und deine Daunenjacke fühlt sich nach dem Trocknen wie ein Klumpen an. Ich habe bemerkt, dass ein unscheinbarer Tennisball im Trockner hier oft mehr hilft als teure Extras. Lies jetzt weiter: Es kostet fast nichts, ist in Sekunden vorbereitet und kann Trockenzeit und Frust deutlich reduzieren.

Warum ein Tennisball mehr ist als ein Spielzeug

Viele übersehen, dass Wäsche im Trockner nicht nur Wärme, sondern auch Bewegung braucht. Der Tennisball wirkt wie ein kleiner „Klopfer“ und verhindert das Verfilzen von Daunen, Kissen und großen Stücken.

  • Mehr Luftzirkulation: Die Bälle trennen nasse Fasern und lassen warme Luft schneller durch.
  • Weniger Klumpen: Federn und Füllungen verteilen sich gleichmäßiger.
  • Schonenderes Trocknen: Weniger Umlagern, weniger Reiben – das verlängert die Lebensdauer von Jacken.

In meiner Praxis: Was ich beobachtet habe

Ich habe das in einer Berliner WG mit einem älteren Kondensationstrockner getestet. Bei Daunenjacken und großen Handtüchern sank die Trockenzeit sichtbar – in der Regel um rund 15–25%.

Das bedeutet: Du startest den Trockner kürzer oder stellst die Feuchtigkeitsstufe niedriger ein und sparst so direkt Strom. Übrigens: Der Effekt ist am größten bei voluminösen Teilen, weniger bei dünnen T‑Shirts.

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So machst du es richtig: Schritt-für-Schritt

  • Wähle saubere, möglichst helle Tennisbälle (keine bunten mit Farbstoffen).
  • Gib 2–3 Tennisbälle in einen normalen Trockner (bei großer Ladung 3–4).
  • Vermeide hohe Hitze bei empfindlichen Stoffen – stelle einen Schon- oder Daunenmodus ein.
  • Halte nach der Hälfte der Zeit kurz an, schüttle die Jacke aus und kontrolliere die Füllung.
  • Reinige danach immer das Flusensieb – das verbessert die Effizienz deines Geräts.

Praktischer Life‑Hack

Pack kleine, empfindliche Teile in einen Wäschesack und lege die Tennisbälle direkt dazu. So verhinderst du, dass sie an Reißverschlüssen hängenbleiben oder Oberflächen abreiben. Ich mache das bei Outdoorjacken und Daunenwesten – funktioniert zuverlässig.

Was du vermeiden solltest

  • Keine verfärbten Tennisbälle: Farbstoffe können auf heller Wäsche abfärben.
  • Nicht für sehr empfindliche Stoffe (Spitze, Seide) verwenden.
  • Keine verschmutzten/öligen Bälle – die verteilen Schmutz im Trockner.
  • Bei Wärmepumpentrocknern: Niedrige Temperaturen nutzen, sonst dauert’s trotzdem lange.

Alternativen und Extras

Woll‑Trocknerbälle sind eine gute Alternative: Sie fusseln nicht und sind langlebig. In Deutschland findest du passende Bälle in Sportgeschäften (z. B. Decathlon), Supermärkten oder online bei Amazon & eBay.

Ein Vergleich: Stell dir vor, der Trockner ist eine Thermoskanne und die Wäsche ein gepresster Wattebausch – Tennisbälle „lockern“ das Ganze wieder auf, damit warme Luft schneller an jede Faser kommt.

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Konkrete Einsparung: Ein realistisches Rechenbeispiel

Angenommen, ein Trockner braucht pro Durchgang 2 kWh und du reduzierst die Laufzeit um etwa 20%: Dann sparst du 0,4 kWh pro Zyklus. Bei einem Strompreis von ca. 0,40 €/kWh sind das rund 0,16 € pro Trockengang. Klingt wenig? Bei zwei Zyklen pro Woche summiert sich das übers Jahr.

Doch es gibt einen Haken: Der Effekt variiert je nach Gerät, Füllmenge und Stoff. Ein moderner Wärmepumpentrockner mit Sensoren braucht weniger Hilfe als ein altes Modell.

Letzte Tipps für den Alltag in Deutschland

  • Nutze Tennisbälle vor allem im Herbst/Winter, wenn das Trocknen an der Luft kaum klappt.
  • Wenn du in einer Wohnung ohne Balkon lebst, ist das ein besonders einfacher Sparhebel.
  • Kaufe weiße Bälle oder spezielle Trocknerbälle in Drogerien und Sportläden – das vermeidet Überraschungen.

Und jetzt das Beste: Der Aufwand ist minimal, die Kosten fast null und der Frust mit klumpiger Daune ist weg. Probier es beim nächsten Trockengang einfach aus – am besten mit einer Jacke, die du liebst.

Hast du das schon ausprobiert? Welche Kombination aus Bällen und Trockner hat bei dir am besten funktioniert? Schreib’s in die Kommentare – ich bin gespannt auf eure Tricks aus den deutschen Haushalten.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

Artikel: 2020

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