Дерматолог раскрыл, почему декабрь опаснее января для кожи

Es klingt paradox: Dezember, der Monat der Kerzen, Glühweinstände und Plätzchen, kann der Haut stärker zusetzen als der nüchterne Januar. Ein Dermatologe aus meiner Praxis fasst es so: Es sind nicht nur Kälte und trockene Heizungsluft, sondern ein Bündel aus Verhalten, Umwelteinflüssen und plötzlichen Temperaturwechseln. Wer diese Mischung unterschätzt, zahlt mit Rötungen, Juckreiz oder frühzeitiger Reizbarkeit der Haut.

Der Hauptgrund: häufige Temperaturwechsel

Im Dezember sind wir ständig zwischen kalter Außenluft und aufgeheizten Innenräumen unterwegs. Dieses permanente Wechselspiel schwächt die Hautbarriere schneller als konstante Kälte. Die Haut verliert Lipide, Feuchtigkeit kann nicht gehalten werden — Folge: Trockenheit, Risse, erhöhte Empfindlichkeit.

Weitere Faktoren, die Dezember unangenehmer machen

  • Heizen früher und intensiver: In vielen Haushalten und Büros wird schon im November heftig geheizt. Besonders in Altbauten in Berlin oder München trocknet die Luft aus.
  • Mehr heiße Duschen nach draußen: Menschen neigen zu sehr heißen Duschen, um sich aufzuwärmen — das entzieht der Haut natürliche Öle.
  • Feuerstellen, Kerzen, Kaminrauch: Verbrennungsprodukte und Ruß verschlechtern die Luftqualität, reizen empfindliche Haut.
  • Weihnachtsstress und Alkohol: Schlafmangel, Süßes und Alkohol entziehen Wasser und verschlechtern die Regeneration.
  • Veränderte Pflege-Routinen: Wer im Dezember intensiver schminkt oder neue Produkte ausprobiert, erhöht das Allergierisiko.

Konkrete Symptome, die Sie jetzt häufiger sehen

In der Praxis melden Patientinnen und Patienten im Dezember vermehrt:

  • akute Rötungen und Brennen im Gesicht
  • spröde, rissige Lippen
  • trockene, schuppende Hände trotz Creme
  • verschlechterte Ekzeme oder Rosazea-Schübe

Was ein Dermatologe empfiehlt — pragmatisch und ohne Marketing

Keine Hexerei, aber konsequent: die Hautbarriere stärken und unnötige Belastungen vermeiden. Aus meiner Erfahrung funktionieren diese Schritte zuverlässig:

  1. Feuchtigkeit von innen und außen: Trinken Sie genug, verwenden Sie abends eine reichhaltige Creme mit Ceramiden oder Harnstoff für Hände und Füße.
  2. Sanfte Reinigung: Tauschen Sie stark schäumende Gels gegen milde, seifenfreie Waschformulierungen (Apotheken- oder Drogerieprodukte von Eucerin, La Roche-Posay oder günstigere Varianten aus DM/Rossmann).
  3. Humidifier einsetzen: Ein kleiner Luftbefeuchter am Arbeitsplatz oder zu Hause bringt sofort spürbare Linderung.
  4. Sonnenschutz nicht vergessen: Auch im Dezember kann UV-Strahlung bei Schnee reflektiert werden — ein leichter SPF ist ratsam.
  5. Vorsichtig mit Exfolianten: Mechanische Peelings und hochkonzentrierte Säuren vorerst reduzieren, sonst zerstören sie die Barriere.
  6. Retinoide drosseln: Wenn die Haut bereits gereizt ist, Pausen einlegen und erst nach Stabilisierung weitermachen.

Praktische Tricks, die Sie sofort umsetzen können

  • Handcreme in der Jackentasche mitnehmen — regelmäßiges Eincremen hilft mehr als einmal täglich.
  • Beim Lüften kurz und kräftig statt Kipp-Fenster — spart Heizluft und reduziert Austrocknung.
  • Lippenpflege mit Bienenwachs oder Panthenol: nachts dick auftragen.
  • Wenn möglich, Alkohol und schwere Süßspeisen einschränken an Tagen mit großen Feiern.

Ein Beispiel aus der Praxis

Eine Patientin aus Hamburg kam regelmäßig mit rauen Händen nach dem Adventmarkt. Ursache: häufiges Händewaschen, Glühwein, kalte Luft und Kerzenruß auf dem Markt. Wir stellten auf eine Barriereschutzcreme, erklärten das richtige Händewaschen und empfahlen einen Humidifier. Binnen zwei Wochen deutlich besser.

Dezember ist keine Zeit, die Haut zu vernachlässigen — aber auch kein Drama. Mit wenigen, gezielten Änderungen vermeiden Sie die häufigsten Fallstricke und kommen mit einer normalen Straffheit und ohne Entzündungen durch die Feiertage.

Haben Sie eigene Dezember-Überlebensstrategien für die Haut? Teilen Sie sie unten oder speichern Sie den Text für die nächsten Wintervorbereitungen.

Arielle Zartiga
Arielle Zartiga

Ich bin Arielle Zartiga, eine Texterin, die Ideen in klare und Verkaufstexte verwandelt. Ich arbeite mit Websites, Mailings und Werbung: Ich helfe Marken dabei, eine Stimme aufzubauen, Aufmerksamkeit zu erregen und Conversions zu erhöhen.

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